KRITIS & Cyberschutz

… in den Bereichen Brandmeldetechnik (DIN14675+VdS2095), Einbruchmeldetechnik & Perimeterschutz (VdS2311), Digitaler KI Videoüberwachung und Zutrittskontrollsysteme & Digitaler Schließsysteme inkl. PSIM Managementsystem.

Sicherheit muss digital mitgedacht werden.

Ob kritische Infrastruktur, Industrie oder öffentliche Auftraggeber –
wir schützen Ihre sicherheitstechnischen Systeme ganzheitlich: technisch, organisatorisch und strategisch.

🛡️ 1. Ganzheitlicher Schutz für Sicherheitssysteme

  • Schutz von sicherheitstechnischen Anlagen (BMA, EMA, Video, Zutritt) gegen digitale Angriffe

  • Integration von Firewalls, VLANs, Zugriffsrechten, Netzwerksegmentierung

  • Betriebssicherheit durch Backup- & Patchmanagement

  • Erkennung von Angriffen oder Fehlverhalten durch Monitoring und Anomalieerkennung

🧩 2. KRITIS-Anforderungen & NIS2-Umsetzung

  • Unterstützung bei der Umsetzung von KRITIS- und NIS2-Vorgaben

  • Beratung zu Schwachstellenanalysen, Schutzbedarf, Risikomanagement in Ihrer Sicherheitstechnik Infrastruktur

  • Technisch-organisatorische Maßnahmen (TOMs) nach ISO 27001 / BSI IT-Grundschutz

  • Unterstützung bei Meldestrukturen und Audit-Vorbereitung

🔒 3. VPN & Netzwerkarchitektur für sichere Fernwartung

  • VPN-Architektur für kundenindividuelle Fernzugänge

  • Trennung von Kundennetzen und zentralem RUTTE-Datacenter (Netzsegmentierung)

  • Zentrale Firewall-, Backup- und Monitoring-Plattform für alle Kunden

  • Kein direkter Zugriff zwischen Kundenumgebungen – maximale Sicherheit

📊 4. Monitoring & Anomalie-Erkennung

  • Zentrales PRTG-Monitoring für sicherheitstechnische Systeme

  • Echtzeit-Erkennung von Ausfällen, Schwankungen oder unerlaubten Zugriffen

  • Einsatz der ASGARD-Plattform mit THOR-Scanner für forensische Analysen

  • Eskalations- und Alarmierungsketten nach SLA oder KRITIS-Anforderung

💾 5. Datensicherung & Wiederherstellung

  • Backup-Management mit VEEAM auf zentraler Plattform im RUTTE-Datacenter

  • Tägliche, verschlüsselte Sicherung von Konfigurationen, Softwareständen und Parametrierungen

  • Sicherstellung der Wiederanlaufzeiten (RTO/RPO) bei Störungen oder Cybervorfällen

  • Versionskontrolle und sichere Ablage von Anlagenzuständen („Konfig-Freeze“)

🔐 1. VPN-Einrichtungsprotokoll (Kundenzugang)

Dokumentiert VPN-Parameter, Sicherheitszonen, Firewallregeln und Ansprechpartner auf beiden Seiten.

Einsatz: Bei Inbetriebnahme der Fernwartung oder Netzwerkanbindung von Kundenanlagen.

🌐 2. Netzwerk-Topologie-Muster (KRITIS-kompatibel)

Vorlage zur Darstellung der Netzstruktur (Kunde ↔ RUTTE), inklusive VLANs, Firewalls, Segmentierung und Systemübersicht.

Einsatz: Für Planung, Freigabe durch IT/Informationssicherheitsbeauftragte.

📊 3. Monitoring-Bericht (z. B. monatlich/vierteljährlich)

Automatisch oder manuell generierter Report über Systemzustände, Ausfälle, Wiederherstellungszeiten, SLA-Erfüllung etc.

Einsatz: Für Kunden mit SLA- oder KRITIS-Verträgen als Nachweis der Betriebssicherheit.

🔎 4. Anomalie-Erkennungsprotokoll (z. B. THOR/ASGARD)

Forensisches Protokoll über auffällige Vorgänge, Scanergebnisse und empfohlene Maßnahmen.

Einsatz: Bei sicherheitsrelevanten Vorfällen oder turnusmäßiger Überprüfung.

🧾 5. Backup- & Wiederherstellungsplan (RTO/RPO-Dokumentation)

Enthält Sicherungszeitpunkte, Wiederherstellungsziele, Versionierungsstrategie und Zuständigkeiten.

Einsatz: Muss bei ISO 27001 und BSI-KRITIS nachgewiesen werden – auch als Bestandteil des ISMS.

📄 6. Schwachstellen- und Risikoanalyse (Initial oder jährlich)

Strukturiertes Formular zur Erfassung potenzieller Risiken, vorhandener Schutzmaßnahmen und Handlungsempfehlungen.

Einsatz: Vor Projektstart oder bei Audits (KRITIS, NIS2, ISO 27001, DSGVO etc.)

Projekt Anfragen

RUTTE Sicherungstechnik GmbH
Wilhelm-Külz-Str.4
06188 Landsberg OT Spickendorf

Fachprojektleiter Hotline:

Tel.: +49 (0) 34602 – 4080 – 20
Mo-Do 07:00 – 16:00 Uhr
Freitag 07:00 – 12:00 Uhr

E-Mail:  projektierung@rutte.de

Häufige Fragen zu KRITIS & Cyberschutz

Wie läuft ein KRITIS-/NIS2-Projekt mit RUTTE ab?

In vier Schritten: Zuerst die Betroffenheitsprüfung (fällt Ihre Organisation unter KRITIS bzw. NIS2?), dann die Schwachstellen- und Risikoanalyse Ihrer sicherheitstechnischen Anlagen, daraus das Maßnahmenkonzept – und schließlich Umsetzung plus laufender Betrieb mit Monitoring und Dokumentation. Sie erhalten in jeder Phase auditfähige Unterlagen.

Was kostet der Cyberschutz für bestehende Sicherheitstechnik?

Das richtet sich nach Anlagenzahl, Netzwerkarchitektur und gewünschtem Leistungsumfang. Es gibt zwei Modelle: Cyber-Serviceleistungen nach Aufwand (z. B. einmalige Segmentierung oder Patch-Runden) oder den All-in-One-Cyberschutzvertrag mit laufendem Monitoring, Backup- und Patchmanagement zum planbaren Festpreis.

Anfrage: projektierung@rutte.de oder +49 34602 4080-20.

Welche Nachweispflichten haben KRITIS-Betreiber?

KRITIS-Betreiber müssen dem BSI regelmäßig – im Turnus von zwei Jahren – nachweisen, dass ihre Anlagen nach Stand der Technik abgesichert sind. Für den Teil „sicherheitstechnische Anlagen“ liefern wir die dafür nötigen Unterlagen mit: Netzwerk-Topologie, Monitoring-Berichte, Backup-/Wiederherstellungspläne und Prüfprotokolle, revisionssicher abgelegt.

Kann bestehende Sicherheitstechnik nachträglich abgesichert werden?

Ja – das ist sogar der Regelfall. Bestehende Kameras, Zutritts- und Brandmeldesysteme werden in eigene Netzsegmente (VLANs) gelegt, hinter Firewalls geschützt, mit aktuellen Firmware-Ständen versorgt und ins Monitoring aufgenommen. Ein Austausch der Anlagen ist dafür meist nicht nötig.

Was passiert, wenn ein Cyber-Angriff auf die Sicherheitstechnik erkannt wird?

Die Anomalie-Erkennung schlägt an, betroffene Segmente werden isoliert und wir stellen den sicheren Zustand aus Backups wieder her. Für NIS2-pflichtige Organisationen wichtig: Erhebliche Vorfälle müssen innerhalb von 24 Stunden früh- und binnen 72 Stunden vollständig gemeldet werden – unsere Protokolle und Berichte liefern dafür die Grundlage.

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